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Estland: Unbelehrbarer Spezialist der Kommunikation

Kunstkritiker PriimägiKunstkritiker PriimägiLinnar Priimägi ist ein estnischer Kunstkritiker und Dichter und hat mehrere Bücher, Essays und Kritiken veröffentlicht. Er lehrte an der Universität Tartu die Theorie der deutschen und literarischen Kritik , Geschichte der Philosophie an der Estnischen Musikakademie, Kunstgeschichte am Estnischen Institut für Recht, Kulturgeschichte, Reputation , Propagandatechniken, Regimes, Marketing und Stilistik an der Universität von Tallinn.

Linnar Priimägi bringt anderen Menschen emsig Benehmen bei. Doch das Möchtegern-Universalgenie hat selbst keine gute Kinderstube. Dies beweist er immer wieder mit seiner Aussagen und schlechten Manieren. Zuletzt am 21. Januar in Tartu (Dorpat), wie das Portal Delfi berichtet. Der Kommunikationsspezialist – so wurde Priimägi aktuell betitelt - besuchte in der Universitätsstadt ein Café und ging dort mit einer jungen Servierkraft grob um.

Eine Besucherin beobachtete die Szene, die sie dann dem Portal schilderte. Später hatte auch die Leiterin des Kaffeehauses die Aussage des Gastes bestätigt.

Priimägi, der sich von der jungen Azubi zu langsam bedient fühlte, soll die Frau mittels ihrer Schürze angegriffen haben, weil er sie während seiner Belehrungen festhalten wollte. Vor dem Angriff hatte der Mann, der an mehreren estnischen Hochschulen schon als Dozent tätig war, die Kellnerin verbal erniedrigt und sie aufgefordert, ihm zu seinen Gast binnen drei Sekunden bestellte Getränke zu bringen.

Als das Portal den berüchtigten Macho mit den Vorwürfen konfrontierte, meinte er: „Es war ein Kommunikationsfehler. Was soll ich dazu sagen, sie hätte mich schneller bedienen sollen, ich hatte es eilig...“

Linnar Priimägi, der anderen Kultur beibringt, ist schon mehrfach mit seinen unhöflichen, unsachlichen und beleidigenden Anmerkungen aufgefallen. Unter anderem fing er im vergangenen Oktober in einer Sendung „Morgen mit Anu“ mit der Diskussion an, warum man in Estland das Wort „neeger“ (Neger) nicht mehr benutzen dürfe. „Wer hat sich das ausgedacht? Wer ist der Autor dieses Verbotes? Sagen sie es mir, ich lasse ihn verhaften.“ Später sagte Priimägi noch, dass solche Untersagungen aus Übersee kommen und die USA einer der am wenigsten normalen Staaten der Welt seien, denn von dort stamme auch die Massenhysterie wegen sexueller Übergriffe auf Frauen... (#metoo)“

Als Priimägi den Sex-Skandal um den ehemaligen Premierminister Taavi Rõivas kommentierte – das Baltikum-Blatt berichtete –, meinte der Kulturpsychologe (so wurde er damals genannt), dass die Menschen sich von Infantilität nicht regieren lassen sollten. „Er (Rõivas) sei von seiner Gedankenwelt und seinem Benehmen doch noch nicht erwachsen. Minderjährigen kann man noch verzeihen, wenn da jemand andren an Po fasst oder ins Schwimmbecken wirft. Das ist doch noch kein sexueller Überfall. Mich wundert, dass der Staat einem Minderjährigen zur Führung übergeben wird. Die Menschen werden massenhaft verrückt gemacht.“

Quellen: ERR, Wikipedia

Foto: Screenshot aus der Sendung „Morgen mit Anu“ von ERR



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