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Nach Juwelenraub in Österreich führt heiße Spur nach Estland

Armbanduhr - SymbolbildSeit einem Überfall auf einen Innsbrucker Juwelier sitzen drei der Täter schon in Untersuchungshaft, von dem vierten fehlte zunächst jede Spur. Doch die Ermittler sind zuverlässig, den Raub vollständig aufklären können. Sie folgen nun einer heißen Spur, die nach Estland führt, berichtet die Tiroler Tageszeitung.

Der brutale Überfall hat am 24. Oktober stattgefunden. Kurz nach der Geschäftseröffnung betraten vier teils vermummte Männer ein namhaftes Juweliergeschäft im Zentrum von Innsbruck ein. Zwei Eindringlinge richteten dabei ihre Faustfeuerwaffen auf die Mitarbeiterinnen, die Mittäter zertrümmerten mit der Axt eine Schauvitrine und fingen mit dem Einsammeln der Luxusuhren an.

Doch ein Sicherheitsmann, der den Überfall im Personalraum über den Bildschirm verfolgte, eilte den Mitarbeitern zur Hilfe und feuerte zwei Schüsse ab. Dabei wurde die Schulter eines Räubers von einer Kugel durchbohrt. Die überraschten Täter ergriffen die Flucht. Draußen trennte sich das Räuberquartett, die Männer liefen in verschiedenen Richtungen davon. Einer der Verbrecher wurde von dem Wachmann verfolgt und konnte schnell mit der Hilfe von Passanten festgesetzt werden. Zwei seiner Komplizen, die in ein Taxi gestiegen waren, gerieten in eine Polizeikontrolle. Jetzt fehlte nur noch der vierte Mann, der trotz intensiver Suche nicht in das Netz der Ermittler ging.

Nach der ersten Verhören wurde festgestellt, dass die Uhrenräuber aus Estland stammten. Nun hoffen österreichische Ermittler, dass sie dank der heißen Spur auch das vierte Mitglied des Verbrecherquartett schon bald hinter Gitter bringen können.

Quelle: Tiroler Tageszeitung

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert