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Beethoven Fest in Bonn vom 31. August bis 23. September: Von c-Moll nach C-Dur

Leuchtschrift World Conference Center BonnLeuchtschrift World Conference Center BonnDer Begriff des „Schicksal“ ist ein zentraler Begriff aus dem Beethovenschen Kosmos – eines Kosmos des Leidens, schreibt die Intendantin der Festspiele Nike Wagner. Früh beginnt die Taubheit ihr Zerstörungswerk an dem berühmten, in Bonn geborenen Tonsetzer Ludwig van Beethoven (1770 -1827).

Es ist der etwa dreißigjährige Beethoven des „Heiligenstädter Testaments“, der im Mittelpunkt des diesjährigen Festes steht, nach am Selbstmord, aber auch mit wachsender Widerstandskraft. Dass Beethoven dem „Schiksal in den Rachen greifen“ wollte, ist der kämpferische Spruch dazu. Das Klopfmotiv seiner Fünften – genannt die „Schicksalssymphonie“ - hat denn auch das Beethoven-Bild seit über 200 Jahren geprägt. Bis in die letzten Sonaten hinein variiert er das große Thema seines Lebens; die „Überwindung“ des Schicksals.

Beethovens Fünfte ertönt mehrmals – von großem Orchester, im „Originalklang“ und in einer Klavier-Version zu acht Händen (am Mittwoch, 12. September um 20 Uhr im Bonner Volksbank-Haus). Sie ist Richtschnur des Programmierens: von c-Moll nach C-Dur.

Und es gibt viele Werke, die „letzte Dinge“ aussprechen – Spätwerke, Requien, Messen, Trauermärsche, Schicksalslieder, grandiose Geschichten vom Untergang, aber auch die Zeugnisse aus moderner Erfahrung, die Napoleon in die Worte gefasst hat: „Die Politik ist das Schicksal“.

Das Eröffnungskonzert ist am Freitag 31. August um 20 Uhr in dem World Conference Center in Bonn im früheren Regierungsviertel. Der finnische Dirigent Mikko Franck wird das Orchestre Philharmonique de Radio France leiten. Als Solist wird Bertrand Chamayou (Klavier) zu hören sein. Er spielt das Klavierkonzert Nr. 5 F-Dur op. 103 von Camille Saint-Saëns (1835-1921). Weitere Werke sind „Le tombeau de Couperin“ von Maurice Ravel und Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67 von Ludwig van Beethoven.

Weitere Informationen unter www.beethovenfest.de

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

 



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