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Paavo Järvi dirigiert am 16. Dezember in München, am Klavier Elisabeth Leonskaja

Paavo JärviPaavo JärviSchon früh galt die russische Pianistin als Wunderkind. Mit zahlreichen CD-Einspielungen und Auftritten mit den renommiertesten Orchestern und Dirigenten der ganzen Welt zählt Elisabeth Leonskaja heute zu den wichtigsten Künstlerinnen unserer Zeit.

Nach dem Waldweben aus Richard Wagners "Siegfried" bringt Virtuosin das vierte Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven zu Gehör. Den krönenden Konzertabschluss bildet die vierte Sinfonie von Johannes Brahms. Sie gilt als die Summa seines sinfonischen Schaffens. Alle bisherigen kompositorischen Errungenschaften des Künstlers werden hier gebündelt und noch weitergeführt. Brahms' Stilprinzipien treten in diesem Werk am deutlichsten zutage: permanente Variation des vorliegenden Materials und Zitieren überlieferter Formmodelle. Elisabeth LeonskajaElisabeth Leonskaja
Menuettartige Passagen sowie feinste Abstimmung und Veränderung ständig sich wiederholender Elemente machen dieses Opus zu einem besonderen Hörgenuss. Das Finale ist eine Variation auf die Bach-Kantate "Nach dir, Herr, verlanget mich", die sich jedoch im Laufe dieses letzten Satzes zunehmend verselbständigt. Die Leitung des
Deutschen Kammerphilharmonie Bremen hat der Este Paavo Järvi. Elisabeth Leonskaja ist mit Järvi schon mehrfach aufgetreten, im Handel ist auch eine Konzert-DVD zu erwerben.

Im Jahre 2009 spielte die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen unter Paavo Järvis Leitung Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie auf Urtext-Basis ein. Diese CD wurde, wie auch die Aufnahmen der restlichen Beethoven-Symphonien, von der Kritik mit großem Lob bedacht. 2010 wurde er für seine Beethoven-Interpretation mit dem ECHO Klassik als Dirigent des Jahres ausgezeichnet.

Paavo Järvi und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen eint die Liebe zum Detail, Neugier und der unbedingte Wille, immer noch besser zu werden. Seit 2004 führt der estnisch-amerikanische Dirigent das Ensemble von einem künstlerischen Höhepunkt zum nächsten. Obwohl weltweit vielbeschäftigt, gilt sein Wort: „Die Kammerphilharmonie hat mich, solange sie mich haben möchte.“ Zusammen mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen hat sich Paavo Järvi nun einem neuen Großprojekt zugewandt. Im Fokus stehen die vier Sinfonien des deutschen Komponisten Johannes Brahms.

Programm:

Richard Wagner
Waldweben aus "Siegfried"

Ludwig van Beethoven
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58

Johannes Brahms
Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

Samstag, 16. Dezember um 20:00 Uhr | Residenz, Herkulessaal