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18. Feb 2018
07. Woche
5. Jahrgang

Baltic Sea Philharmonic und Kristjan Järvi vollenden ersten Teil ihrer „Waterworks“-Tour

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Waterworks, Flyer mit Kristjan Järvi"Waterworks", Kristjan JärviDas Baltic Sea Philharmonic tritt an, die Präsentation und Aufführung von Musik im 21. Jahrhundert zu revolutionieren. Seine Konzerte sind Spektakel, die Klang-, Licht- und Projektionskunst, aber auch Choreografien zu einer einzigartigen Konzerterfahrung verschmelzen. Unter der mitreißenden Leitung seines künstlerischen Leiters Kristjan Järvi strahlen die Aufführungen ansteckende Leidenschaft und Energie aus. Mehr als das, ist das Orchester eine Bewegung, die Menschen zusammenbringt und eine Gemeinschaft von Musikern aus zehn Ländern, die ebenso mühelos geographische, wie historische Grenzen überwindet.

Nach der Premiere ihres neuen Showformats, die zugleich die erste Hälfte ihrer „Waterworks“-Tour durch Deutschland und Dänemark bildete, sind die Musiker des Baltic Sea Philharmonic (BSF) wieder in ihre Heimatländer zurückgekehrt, teilt das Orchester mit einer Pressemitteilung mit. Über zwölf Tage reiste das Orchester 1500 Kilometer weit und spielte für mehr als achttausend Zuhörer. Nach vier Probentagen eröffnete das Kollektiv mit seinem musikalischen Leiter Kristjan Järvi die Tour in der ausverkauften Gebläsehalle des LWLIndustriemuseums in Hattingen in Nordrhein-Westfalen. Danach reisten die Musiker weiter nach Kopenhagen und Århus in Dänemark, wo sie zwei öffentliche Konzerte und eine Reihe von Schulkonzerten aufführten.

Die „Waterworks“-Tour wird im August in Berlin (25. August), zum Usedomer Musikfestival in Peenemünde (26. August), zum Reformationsfest in Lutherstadt-Wittenberg (27. August) und in der Elbphilharmonie in Hamburg (29. August) fortgesetzt.

Eine Feier des Lebens, der Gemeinschaft und der Natur

Die Musik für „Waterworks“ konzentriert sich ganz auf die lebensspendende Kraft des Wassers und reflektiert das Engagement des Ensembles für die Umwelt im Allgemeinen und die Ostsee im Besonderen. „Diese riesige Wasserfläche ist das Kraftwerk unserer Region“, sagt Järvi, dessen Familie aus Estland stammt. „Sie gibt uns alles Lebensnotwendige. Das ist auch der Grund, warum sich hier Menschen ansiedelten. Außerdem verbindet uns das Wasser über die Meere mit der ganzen Welt.“ Dieser Sinn für Verbundenheit über Grenzen hinweg sei immer schon zentrales Anliegen des Baltic Sea Philharmonic gewesen, erklärt Maestro: „Genauso wie das Wasser als verbindende Kraft der Menschheit verstanden werden kann, so verbindet unser Orchester die gesamte nordische Region von Norwegen bis nach Russland.“

Eine der berühmtesten Wasserkompositionen ist Teil des aktuellen Programms: Georg Friedrich Händels (1685-1759) „Wassermusik“ – neu als Variation durch die Tonsetzer Charles Coleman und Daniel Schnyder arrangiert.

Mit der Aufführung einer durch Coleman arrangierten Orchesterfassung von „Aquas da Amazonia“ würdigt „Waterworks“ außerdem den amerikanischen Komponisten Philip Glass im Jahr seines 80. Geburtstags. Dafür führte das Orchester auch sein zweites Violinkonzert gemeinsam mit dem russischen Virtuosen Michail Simonjan auf.

Einzigartige Konzertshow als Verbindung von Musik, Licht, Sound und Mode

Die Leidenschaft von Kristjan Järvi und des Baltic Sea Philharmonic für Innovationen wird mit „Waterworks“ sichtbar: Ein radikal neuer Ansatz der Präsentation von Tonkunst, der neuestes Lichtdesign, Projektionskunst und Sounddesign verbindet, macht das Konzert für den Zuschauer ganz neu erfahrbar. Für die Realisierung dieser Konzertshow arbeitet das Orchester mit einem siebenköpfigen Team von Sunbeam Productions zusammen.

Dank der Zusammenarbeit mit dem estnischen Modeunternehmen Baltika bringen die Musiker auch einen umwerfenden, neuen Look auf die Bühne. Die Designer von Monton, einem der fünf internationalen Marken der Baltika Group, kreierten 13 Outfits für Männer und neun für Frauen, die allesamt das Aquathema des Konzertprogramms aufnehmen.

Eine weitere Innovation der aktuellen Tour: Drei Musiker des New Yorker Absolute Ensembles sind in das Orchester eingebunden. Der Trompeter Charlie Porter, der Bassist Mat Fieldes und der Perkussionist David Rozenblatt wiesen so auch auf Kristjan Järvis neue Aufnahme von Glass’ „Aquas da Amazonia“ mit dem MDR Radiosinfonieorchester hin.

Auch die Musiker des Baltic Sea Philharmonic begeisterte der innovative neue Ansatz in Aufführung und Repertoire. Die litauische Violinistin Augusta Jusionyté, Konzertmeisterin des Ensembles, bringt vor: „Ich liebe es, minimalistische Musik zu spielen und dazu kommt noch, dass Kristjan Musik für unsere Zeit relevant macht, indem er Musiker des Absolute Ensembles einlädt und dem Orchester einen neuen, elektronisch verstärkten Sound gibt. Nach solchen Innovationen sehnen wir uns als Musiker, das finden wir sehr aufregend.“

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