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25 Jahre Partnerschaft zwischen katholischen Schulen

Stadtwappen von TelšiaiStadtwappen von TelšiaiDie Partnerschaft zwischen der katholischen Schule in Telšiai im westlichen Litauen und der Erzdiözese Salzburg in Österreich begann im Jahre 1992. Telšiai hatte sich seit dem 17. Jahrhundert zu einem bedeutenden religiösen Zentrum für Juden und Christen entwickelt. Die Stadt ist römisch-katholischer Bischofssitz und beherbergt ein katholisches  Priesterseminar . Zudem befindet sich hier noch ein Bernhardinerkloster. Das Priesterseminar trägt den Namen des Bischofs Vincentas Borisevičius (1887-1946), dessen Seligsprechung der Papst schon angekündigt hat.

Vor dem Zweiten Weltkrieg und der sowjetischen Okkupation gab es im Seminar 90 Schüler. 1932 wurden die ersten neun zu Priestern geweiht. Kurz vor der Wiederverselbständigung der Republik Litauen 1989 hat Bischof Antanas Vaičius (1926-2008) die private katholische Schule neu gegründet.

Zum 25. Jubiläum des Zusammenwirkens besuchte die litauische Delegation am 26. Juli den Erzbischof der Mozartstadt, Franz Lackner, um der Erzdiözese für die Unterstützung zu danken.

„Wir schätzen die Freundschaft mit Ihnen sehr und überbringen herzliche Grüße von unserem Bischof“, zitiert die Katholische Presseagentur Österreichs den Prälat Šiurys Juozas. Die Obfrau des Vereines zur Pflege der deutschen Sprache und Kultur in Telšiai, Nijolė Vaičekauskė, übergab dem Erzbischof ein wertvolles Stück Bernstein aus Litauen.

An der Begegnung im Bischofshaus nahmen auch Prälat Matthäus Appesbacher, einer der Gründerväter der Partnerschaft mit Litauen, und Finanzkammerdirektor Josef Lidicky teil.

(asie/tmich/ Katholische Presseagentur Österreichs)

Foto: © Wikipedia



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