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Deutschland: Großfamilie aus Irak randaliert in Rommerskirchener Rathaus

Flüchtlingswelle 2015, Schutzsuchenden am Münchener HauptbahnhofFlüchtlingswelle 2015, Schutzsuchenden am Münchener HauptbahnhofMedienberichten zufolge ist eine Flüchtlingsfamilie aus dem Irak am 1. August im Rommerskirchener Rathaus in Nordrhein-Westfalen ausgerastet. Die Mitarbeiter mussten die Polizei alarmieren.

Die Beamten stellten fest, dass im zweiten Stock, wo sich das Sozialamt befindet, eine Mutter mit ihren zehn Kindern herumwütete. Vor dem Eintreffen der Ordnungshüter hatten die Mutter und die älteren ihrer Kinder Infotafeln von den Wänden gerissen und mit Mobiliar um sich geworfen. Ein Familienmitglied bedrohte einen Behördenangehörigen mit einem Feuerlöscher, und eines der Kinder wollte vom Balkon des Gebäudes springen.

Anlass des Amtsbesuches war offenbar ein Termin im Zusammenhang mit der Wohnsitzpflicht der Familie. Doch ein sachliches Gespräch mit den anerkannten Schutzsuchenden zu führen war den Mitarbeitern zufolge nicht möglich, denn sie seien von Anfang an aggressiv gewesen.

Die Polizei nahm zwei Familienglieder vorläufig fest, danach sei es den Beamten gelungen, den Rest des Clans zu beruhigen. Doch sie müssen jetzt mit Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung, Beleidigung, Bedrohung, versuchter Körperverletzung und Hausfriedensbruches rechnen.

In der Kommune sind rund 200 Asylbewerber untergebracht. Nur von der am Montag ausgerasteten Familie sollen auch früher schon Aggressionen gegen Sozialamtsmitarbeiter ausgegangen sein. (asie/tmich)

Quelle: NGZ Online

Foto: © Jan E. Siebert



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