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Festakt in der Botschaft Estlands

Kunsthandwerk bei den SetosKunsthandwerk bei den SetosVon Ülo Salm, Berlin

Am 24. Februar, dem Nationalfeiertag Estlands und gleichzeitig 100. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung vom 24. Februar 1918 fand in der estnischen Botschaft in der Hildebrandstraße im Berliner Botschaftsviertel ein großer Festakt statt, aufwendiger und anspruchsvoller als je zuvor.

Getreu dem großen sängerischen Erbe des Landes – man erinnere sich noch an die „Singende Revolution“ - konnte man den Auftritt eines Knabenchors, der zuvor am selben Tage im Berliner Konzerthaus in größerer Besetzung zu genießen war, sowie einen Männerchor erleben. Beides war, wie gewohnt, brillant und in jeder Hinsicht perfekt.

Gesungen wurden vornehmlich Lieder mit nationaler Prägung, angesichts des 100. Geburtstages zu erwarten und verständlich.

Die Reden des Botschafters Dr. Mart Laanemäe und des Chorleiters wurden in estnischer Sprache gehalten und leider nicht übersetzt, für die auch zahlreich erschienenen deutschen Freunde Estlands, denen das Estnische fremd ist, etwas enttäuschend.

Neben dem Kunstgenuss war auch für das leibliche Wohl äußerst großzügig gesorgt. Das gilt für das üppige Buffett,, landestypisch „bio“ und von höchster Qualität. Bemerkenswert ist, dass alles, und zwar „bis zur letzten Kartoffel“, aus Estland herangeschafft worden war.

Problematisch war nur die drangvolle Enge, weil die Botschaft eine so große Zahl von Gästen eingeladen hatte, wie von den Räumlichkeiten her eigentlich nicht verkraftbar. Dennoch haben alle Gäste den schönen Abend sehr genossen, und es blieb viel Zeit für gute Gespräche.

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert



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