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Ukraine: Ohne Visum in die EU und die Schengen-Staaten

Petro Poroschenko mit seinem slowakischen Amtskollegen Andrei Kiska bei den Feierlichkeiten zur VisafreiheitPetro Poroschenko mit seinem slowakischen Amtskollegen Andrei Kiska bei den Feierlichkeiten zur VisafreiheitFür die Ukraine ist am 11. Juni die lange ersehnte Visumfreiheit mit der Europäischen Union (EU) in Kraft getreten. Mehrere tausend Menschen feierten im Zentrum von Kiew die eingetretene Reisefreiheit, und 600 Ukrainer kosteten die neue Ungezwungenheit gleich aus, als sie dem Grenzschutzamt zufolge mit ihren biometrischen Pässen in die EU-Staaten einreisten. Doch von den rund 40 Millionen Bürgern des Landes hat nur jeder Zehnte ein solches Reisedokument. Außerdem können sich nur wenige Ukrainer Auslandsreisen leisten.

Die Visumfreiheit, die für Touristen 90 Tage gültig ist, ist zudem valide für den Schengenraum. Das heißt, dass die Staatsbürger der Ukraine visumfrei auch in die Schweiz einreisen dürfen. Arbeiten dürfen die sie in der EU oder in dem Alpenland jedoch nicht.

Die neue Reisefreiheit bedeute für die Ukraine die endgültige Loslösung von der Sowjetunion, sagte Staatschef Petro Poroschenko: „Die Worte »Back in the USSR« (»Zurück in der Sowjetunion«) werden wir jetzt nur noch von den Beatles hören,“ scherzte er. (asie/tmich)

Foto: Präsidialamt der ukrainischen Staatsoberhauptes



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